Für die wohl größte Überraschung beim DCL Grand Prix in Turin sorgte APEX Racing aus Dänemark, das den zweimaligen Champion XBlades Racing gleich zweimal in der finalen Runde bezwang. Teammanager, APEX Drone Racing Gründer und CEO Christian Clemmensen Møller, begründet dies mit einer optimalen Vorbereitung und einem fantastischen Teamwork.

“Es war Teamarbeit, und das Team umfasste weitaus mehr Leute als nur die vier Piloten und mich auf der Bühne. Wir hatten Leute quer durch Europa verstreut, die daran beteiligt waren, das wir uns in allen Bereichen verbessern konnten”, erklärt Christian. „Unsere technische Abteilung hat ihren Sitz in Schweden. Vor dem Rennen und während des gesamten Rennwochenendes haben sie sich um alle technischen Belange gekümmert, die Ausrüstung und die Leistungsbeschränkungen getestet und so weiter. Und wir hatten Leute in London, die sich von dort aus um unseren Social-Media-Auftritt gekümmert haben. Die Piloten konnten sich also auf ihre Arbeit konzentrieren. Kurz vor dem Rennen haben die Piloten acht Tage lang gemeinsam in unserem Werk in Zürich trainiert. Als wir in Turin angekommen sind, waren wir also optimal vorbereitet. Zudem hatten wir auch etwas Glück.“

APEX fliegt unter der dänischen Flagge, aber die Piloten in Turin kamen aus ganz verschiedenen Ländern: Erik Holden (Norwegen), Timothy Trowbridge (Schweiz), Noa Koch (Schweden) und Dane Grace (Dänemark). Christian erklärt: „Wir haben versucht, aufgrund einiger kultureller Ähnlichkeiten und weniger sprachlichen und logistischen Hindernissen ein nordeuropäisches Team aufzubauen. Wir haben ein paar Piloten aus anderen Ländern, aber das Kernteam kommt aus dem Norden. Und das sind junge Leute, die lieben, was sie tun. “

Wenn es darum geht, wonach APEX bei einem Piloten sucht, beschreibt der Manager ein „Dreieck“ von Talenten: Zu allererst müssen sie die Strecke beherrschen. Christian weiter: „Wir haben versucht, Leute auszuwählen, die die technische Seite gut verstehen. Und wir möchten Piloten im Team haben, die sich der Bedeutung der Präsenz sozialer Medien bewusst sind und die Geschichten verbreiten.“

Obwohl APEX ein neues Team in einer relativ neuen Sportart ist, haben sie ihre Community schnell ausgebaut und verzeichnen jeden Tag mehr Anhänger. Ein kürzlich veröffentlichter Werbespot, in dem Dane Grace bei Volkswagen Hannover mit seiner Drohne gegen einen Rennwagen fliegt, hat den Bekanntheitsgrad des Teams noch weiter gesteigert. Das Ergebnis eines 2,5-tägigen Drehs mit einer 30-köpfigen Produktionsmannschaft auf dem rund 1,1 Millionen Quadratmeter großen Geländes war atemberaubendes Filmmaterial.

„DCL-Quads sind bekanntlich nicht so einfach zu fliegen“, erklärt Dane. „Es war größtenteils ein bisschen beängstigend, zwischen einem Wohnmobil und dem VW ID.R zu bleiben, der in der Woche drauf den elektrischen Rekord auf dem Nürburgring schlagen sollte. Aber es hat Spaß gemacht, Teil einer so großen Produktion gewesen zu sein.“

Als nächstes steht für APEX Racing der Grand Prix in Vaduz am 18./19. Oktober auf dem Programm, das Heimspiel der in Liechtenstein beheimateten Serie. Christian hat gehört, dass die Rennorganisation für dieses Rennen alle Register ziehen wird: „Die DCL hat uns gesagt, dass dies das beste DCL-Rennen in der Geschichte werden wird, dementsprechend groß ist meine Vorfreude“, so der Teammanager. „Aber ganz egal, wo wir ein Rennen bestreiten, wir müssen uns immer gut vorbereiten. Der Rest ist auch ein wenig Glück – Erfolg ist keine Selbstverständlichkeit. Wir freuen uns sehr auf die sportliche Seite von Vaduz.“

Das Team befindet sich gerade in der Vorbereitung, und ähnlich wie vor dem Rennen in Turin werden sich die Piloten auch vor dem kommenden Rennen wieder eine Woche lang zusammen vorbereiten. APEX liegt derzeit auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung. Bei nur noch zwei verbleibenden Rennen benötigen sie ähnlich herausragende Ergebnisse wie in Turin, wenn sie XBlades noch die Krone wegschnappen wollen, das aktuell einen Vorsprung von 180 Punkten hat. Aber sie lernen mit jedem Rennen und werden in Vaduz wieder alles geben.

„Ziel ist es, Erster zu werden. Nur darum geht es“, erklärt Christian. „Es geht nur um den Sport – das lieben wir, das tun wir, und wir müssen die Besten sein.“

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